Initiative stellt sich vor

„Initiative für Radfahrer in Paderborn“ freut sich
  über neue Radkarte  (2013)

In Zusammenarbeit mit der „Initiative für Radfahrer in Paderborn“ hat die Stadt Paderborn eine neue Radkarte „Paderbonerradeln“ herausgegeben. Die Initiative leistete einen maßgeblichen Beitrag zur kartografischen Erstellung des Radführers. Zwecks Digitalisierung des neuen Fahrradstadtplanes wurden die Kernstadt und ihr Umland in 253 Planquadraten eingeteilt, deren arbeitsteilige Überprüfung die Initiative übernahm.

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 v-l-n.r. Dieter Dubisch, Udo Schwarz, Ulrich Brandt, David Brandt, Tobias Witteler, Ute Scheiblich (es fehlen: Georg Schmidt und Cornelia Austermeier)

 

Der Vorsitzende der Initiative, Dieter Dubisch, sieht die Aufklärung aller Verkehrsteilnehmer über die Änderungen in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (in der Fassung von 2009)- kurz VwV-StVO- als vorrangig an. „Die Stadt hat im Rahmen der VwV-StVO bereits einiges gut umgesetzt“, lobt  Dubisch. Er sieht jedoch noch Handlungsbedarf: Häufig gäbe es noch unklare Verhältnisse, was die Verkehrsführung anginge. Eine gute Zusammenarbeit wie mit der Stadt strebe die Initiative auch mit dem Kreis an. „Allerdings stellt sich hier die Frage, ob sowohl Stadt als auch Kreis jeweils einen Radbeauftragten benötigen“, so Dubisch.

 

Auch in anderen Bereichen ist die Initiative sehr umtriebig. So arbeitet sie beim Klimaschutzkonzept der Stadt Paderborn mit und ist auch an der Gestaltung des Innenstadtverkehrskonzeptes beteiligt.

Die „Initiative für Radfahrer in Paderborn“ gehört als Projektgruppe zum Umweltschutzverein pro grün e.V. Sie wurde 2010 im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Reismann Gymnasium - anlässlich eines tödlichen Schülerunfalls am Kasseler Tor - spontan gegründet.

Acht ständig aktive Mitglieder und fünf gelegentliche Teilnehmer treffen sich i.d.R. jeden 3. Mittwoch im Monat im Forum Ferdinandstraße 17 jeweils um 19.30 Uhr („Neulinge“ sind herzlich willkommen).

Ausnahmetermine siehe unter Treffen!

An weiteren Vorhaben mangelt es der Initiative nicht, so steht z.B. noch die Verbesserung von diversen Open Source Karten an. Ein anderes wichtiges Projekt sieht die Initiative in der Erstellung von verschiedenen Radwegenetzen: „Schnelle Berufspendler benötigen andere Informationen als gelegentliche Radfahrer, die eher die Nebenstrecken bevorzugen“, gibt  Dubisch zu bedenken. Auch die konsequente Überprüfung, welche Radwege benutzungspflichtig bleiben sollen und eine Prüfung von Radwegen, die für Kinderanhänger geeignet sind stehen noch aus.

Um sich für die Beseitigung weiterer „Schwachstellen“ innerhalb des Verkehrs- / Radwegenetzes einzusetzen, ist die Initiative auf die Mitarbeit von interessierten Bürgern angewiesen.

Problemstellen können per mail (This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) oder Tel. (05293 – 1048) gemeldet werden.

Die  Initiative für Radfahrer in Paderborn wurde 2010 von pro grün als Projektgruppe gegründet.

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Landrat Müller und Bürgermeister Paus haben gemeinsam die

AG Radverkehrssicherheit ins Leben gerufen, da Paderborn in der Unfallstatistik mit Radfahrerunfällen sehr schlecht gelistet wurde.

Empfohlener Link: www.radfahrsicherheit-paderborn.de

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