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05. Jan. 2009 Umwelt

Schnee schieben statt Salz streuen
Das Streuen von Salz auf Wegen und Straßen stellt eine große Belastung für das Grundwasser dar. Salz bitte nicht gegen Schnee, sondern nur bei wirklichem Glatteis eingesetzen.

Meist reicht Muskelkraft aus und die Bewegung mit dem Schneeschieber in der frischen Winterluft tut uns allen nach dem häufig zu üppigen Festtagsessen und dem Mangel an Bewegung recht gut.
Die Stadt Paderborn hat vor Jahren mit dem übertriebenen Salzstreuen auf den Straßen aufgehört und streut nur da noch, wo es aus Sicherheitsgründen unbedingt notwendig ist, etwa auf Verkehrskreuzungen, auf stark befahrenen Straßen, an Bushaltestellen oder dann, wenn wirklich Glatteis droht. Ansonsten reicht es, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer einfach vorsichtiger bewegen und Autofahrer langsamer fahren.
Daran wollen wir uns als Bürger ein Beispiel nehmen nach dem Motto: Schüppen statt streuen!
Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für das Neue Jahr!
Fritz Buhr, pro grün
PS: Und noch eine Bitte aus dem Katalog der Umlweltschützer:
Bürger, putzt eure Tannenbäume ordentlich und achtet besonders auf das Lametta!
Das meist schwermetallhaltige Lametta ist Gift für Boden und Wasser und wenn es über die Verbrennung in unsere Atemluft gelangt oder die Nahrungskette in unser Essen, dann schädigt es unsere Gesundheit. Übrigens: Man kann es auch wiederverwenden und nächstes Jahr ist wieder Weihnachten.
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