Kinder helfen beim Mitmachbeet

Die Kinder der Fürstenberg-Realschule (Klasse 5b) hatten viel Spaß am Mitmachbeet.

In den vergangenen trockenen Gartenwochen haben die Kinder der Klasse 5 b der Fürstenberg-Realschule, als direkte Nachbarn des Riemekeparks, am Mitmachbeet mit ihrer Lehrerin Kirsten May bei den anfallenden Gartenarbeiten geholfen. Es wurden unzählige Gießkannen mit Wasser aus dem Riemekkolk geholt und verteilt, Bohnen gesäät und zur Freude aller konnten auch schon Himbeeren genascht werden. Am letzten Termin kamen die Kinder mit selbstgebauten Blütenköpfen, um ein schönes Abschlußfoto zu erhalten. Danke sagen die Mitmachgärtner für die fröhliche, tolle Unterstützung.

Mittsommer im Mitmachgarten

Livemusik beim Mittsommerfest - sogar das Wetter spielte mit

Am Freitag, den 23. Juni feierten die Gärtner und Gärtnerinnen des Mitmachgartens im Riemekepark Mittsommer. Livemusik und gute Gespräche sorgten für einen gelungen Abend. Initiatorin Barbara Leiße: "Es war eine tolle Gelegenheit, unsere unkonventionelle Gartengemeinschaft zu erleben. "Alte" Gärtner/innen und neuinteressierte Leute feierten ausgelassen miteinander."

Gärtnern von Zauberhand

Hochbeet im Mitmachgarten Riemeke

Als Barbara Leiße vom Umweltschutzverein pro grün einen Bericht über innerstädtisches Gärtnern auf dem Tempelhofer Feld las, wusste sie, dass es das auch in der Innenstadt von Paderborn geben sollte. Ein halbes Jahr dauerte es, bis das Grünflächenamt grünes Licht für ein solches Projekt gab und seitdem gibt es ihn, den Mitmachgarten. „Gute Ideen zu haben fällt einer Künstlerin nicht schwer“ sagt Barbara Leiße, aber der Inspiration musste nun die Transpiration folgen. Mit Hilfe von einzelnen Einsätzen befreundeter Gruppen wie Greenpeace, Attac, Wohnen in Gemeinschaft u.a. wurden innerhalb eines Monats gespendete Beerensträucher gepflanzt. Weitere Spendenaufrufe erbrachten alte Bauerngartenstauden Rhabarber und Samen von Ringelblumen. Der Boden wurde durch Kompost, gepflanzte Kartoffeln und Grünsaat immer besser. Das benachbarte Wildholzatelier baute aus einer zusammengebrochenen alten Holzbank ein Kräuterbeet. Ein Hochbeet folgte, gebaut aus alten Eisenlattenrosten. Der Abfallentsorgungsdienst spendete Kompost, den das Grünflächenamt lieferte. Anlieger kamen mit Schubkarren und halfen beim Auffüllen des Hochbeetes und innerhalb von 3 Jahren wuchs ein Garten heran, der im Wesentlichen von Zufallsgärtnern betrieben wird. „Der Lohn ist mehr, als ich je zu hoffen gewagt habe.“ sagt Barbara Leiße. Lediglich im Frühjahr und im Herbst erfolgt ein Großeinsatz des Umweltschutzverbandes, der die Strukturen erhält.

Auch bei Pfanzschildern wird schon vorhandenes Material wiederverwertet

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