Militär und Natur- und Umweltschutz

Pressemitteilung von pro grün zu Unsere Senne:

Es ist endlich an der Zeit mit der alten Mär aufzuräumen, das Militär in der Senne nütze der Natur, trüge gar bei zu Erhalt und weiterer Entwicklung der Artenvielfalt. Auch durch ständige Wiederholung wird diese Behauptung nicht richtig. Krieg und militärisches Üben dafür ist immer verbunden mit einer großen Ressourcenverschwendung und mit viel Umweltbelastung und -zerstörung.

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Unsere Senne 2013

"Truppenübungsplätze und der Schutz von Umwelt und Natur" ist das Thema der Sonderausgabe der Zeitung Unsere Senne im Februar 2013.

Prof. Dr. Arno Klönne erklärt einleitend für die Redaktion "Militär in der Senne: 120 Jahre sind genug! " und Prof Dr. Roland Sossinka (Universität Bielefeld, Fakultät für Biologie) fordert in dem Leitartikel: "Die Senne sollte bald möglichst ohne militärische Nutzung als Nationalpark ausgewiesen werden, im Interesse von Mensch und Natur!"

Belege für die Schädigungen für Umwelt und Landschaftsraum der Senne auf dem Truppenübungsplatz werden im Innenteil der Zeitung auf einer großen Karte gegeben.

Die Zeitung ist ein Projekt des Aktionskreises Freie Senne, einer von Parteien unabhängigen Bürgerinitiative. Verantwortlich i.S.d.P. ist Dr. Arno Klönne.

Hier zum Downloaden:

Sonderausgabe Unsere Senne 2013

LANU-Gutachten zur Eignung der Senne als Nationalpark

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat im August 2011 ein Gutachten über die Eignung der Senne als Nationalpark veröffentlicht. Dabei kommt das Amt zu dem Ergebnis, dass auch die Senne allein, also ohne Anteile des Teutoburger Waldes oder der Nordegge, nationalparkgeeignet ist. Dies wird von Gegnern eines Nationalparks in unserer Region immer wieder bestritten.

In der abschließenden Zusammenfassung heißt es in dem Gutachten: "Die Qualitätskriterien für deutsche Nationalparke gemäß EUROPARC (2008) werden die meisten Teilkriterien in hohem Maße erfüllt. Lediglich bezüglich des aktuellen und angestrebten Anteils der Prozessschutzflächen und deren Kompaktheit ist dies nicht gegeben und auf Grund der besonderen Zielsetzung im Gebiet nicht sinnvoll. Aufgrund des möglichen Prozessschutzanteils von ca. 55 % ist aber insgesamt eine mindestens ausreichende Qualität bezogen auf die EUROPARC-Kriterien erreichbar." (vgl. a.a.O. S. 52-53)

Gutachten NPL Senne

Nationalparkfreunde Stalker?

In einem Leserbrief in der NW v. 26.1.13 bezeichnet Friedhelm Koch, Kreisvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung und Stv. Kreisvorsitzender der CDU die Freunde eines zukünftigen Nationalparks in der Senne als 'Stalker', weil sie in einer sehr einseitigen Zuneigung ihre Pläne weiter verfolgten. Siet hätten sich in die Pläne eines Nationalparks in OWL verliebt und verfolgten sie weiter, obwohl dieses Konzept von Bürgern, Landwirten, Waldbesitzern und Unternehmern der Region und auch von dem beauftragten Schlichter mangels geeigneter Kulisse abgelehnt worden sei.

Herr Koch verkennt dabei, dass es sich bei dieser Ablehnung um die Kulisse eines Nationalparks im Teuto und nicht in der Senne handelt. Pro grün sagt dazu: In der Senn e stellt sich die Situation ganz anders dar; man darf nicht diese beiden Kulissen vermischen!

 

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pro grün fordert: Umzingelt Grohnde!

Anlässlich des 2. Gedenktages der Atomkatastrophe von Fukushima nimmt auch pro grün mit anderen Natur- und Umweltschutzverbänden am 9. März teil an der "Umzingelung von Grohnde".

Wir wollen dazu beitragen, im Umkreis von 40 bis 60 km eine Menschenkette um das Atomkraftwerk von Grohnde zu bilden. Dabei planen die Paderborner Verbände  in der zugegebener  Weise lückenhaften Umzingelung eine Station in Sandebeck zu bilden. Sie soll unter dem Motto stehen: "Tanz auf dem Vulkan".

Für diese Aktion suchen wir noch Kreative, Aktive, Demonstrierende und Interessierte. Weitere Infos bei Barbara Leiße, T. 05251 37oo89.

 

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