Wie die Linden am Marienplatz erhalten bleiben können

Nach den sich jetzt langsam konkretisierenden Plänen der Verwaltung und Planer soll beim Bau des neuen Verwaltungsgebäude am Marienplatz auch der Marienplatz selbst umgestaltet werden. Dabei sollen die Mauer abgebaut und die Linden gefällt werden. Dazu müsste die Geländeerhöhung auf der die Linden stehen, abgetragen und auf das Niveau der Marienstraße gebracht werden, denn diese müsste dorthin verlegt werden, wo sich jetzt noch die Mauer und die Linden befinden. Diese Verlegung wird notwendig, da sich die breit ausladende Eingangstreppe des Verwaltungsneubaus in den jetzigen Straßenraum hinein bis nahe an die Mauer erstrecken würde.

Hierzu hat der ehemalige Mitarbeiter des städtischen Planungsamtes Heinrich Knipping eine Alternative entwickelt, indem er die Freitreppe in das Gebäude hinein verlegte. Dies wird in den nachfolgenden 6 Entwurfs-Skizzen deutlich.

Um alle Skizzen zu sehen, bitte auf das Bild klicken.

Mit diesem neuen Konzept - Verlegung der Eingangstreppe in das Gebäude - könnte die Marienstraße, die täglich von 480 Linienbussen befahren wird, bleiben wo sie ist. Wenn man zusätzlich die Mauer an einer oder mehreren Stellen zwischen den Bäumen öffnete und dort Treppen einfügte, ohne das Wurzelwerk der Bäume zu schädigen, evtl. die Mauer etwas in der Höhe herabsetzte und das Buschwerk zwischen den Bäumen herausnähme, könnte auch der Vorstellung der Stadt auf eine Öffnung des Platzes in einem gewissen Umfang Rechnung getragen werden.

Auch eine Neugestaltung des Rondells nach den Vorstellungen von Kirchengemeinde und Verwaltung, auch eine Neupflasterung mit Natursteinen, vielleicht auch eine "Neumöblierung", wäre vorstellbar, für die Verbände aber nicht notwendig. Gewiss würden die Umgestaltungsmaßnahmen nicht die 2,5 Mio. Euro benötigen, zum Teil aus Fördermitteln, die für die Neugestaltung des Marienplatzes vorgesehen waren.

Damit wäre ein gangbarer Kompromiss für alle Seiten zu erreichen.Die Linden würden auf jeden Fall alle erhalten bleiben, denn der Kranz muss vollständig bleiben:

Kein Kahlschlag am Marienplatz!

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