Unterschriftenaktion Paderaue

Schon über 4350 Unterschriften (Stand 22.3.2017)!

Am Samstag können Bürger am Infostand am Rathaus zum 3. mal auch auf Papier unterschreiben.

Auf der Seite www.paderauen.de können Sie auch unterschreiben.

Die Aktionsgemeinschaft „Paderauen – nicht noch mehr verbauen“ von Umweltschützern und Bürgerinitiative will

am Samstag von 10 bis 14 Uhr am Rathaus an einem Infostand Bürgerinnen und Bürger über die Planungen der Stadt informieren.

In einem Flyer, der verteilt wird, kann jeder sehen, dass die Baugrenze in dem Gartengrundstück neben der Straße Am Kalberdanz um 27 - 30 m zum Padersteinweg hin erweitert wird und dort statt einer ein-eine zweigeschossige Bebauung mit zusätzlichem Staffelgeschoss gebaut werden soll. Nur 23 - 30 m vom Weg entfernt, z. T. näher noch als das letzte Haus in der Straße Am Kalberdanz.

Damit soll jetzt nach den Vorstellungen der Verwaltung ein Bereich bebaut werden, der, wie es in der Verwaltungsvorlage heißt, noch festgesetzt ist als „Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft“ mit der Zweckbestimmung „Entwicklung von Bäumen und Sträuchern“. Nun soll dieser Teilbereich einer innerstädtischen Grünzone zum größeren Teil bebaut werden.

Nicht nur pro grün sondern alle Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände finden es widersprüchlich, wenn die Verwaltung in ihrer Vorlage nun argumentiert, aus Mangel an Bauplätzen in Paderborn könne eine Baulücke geschlossen werden, denn es handele sich hier um „eine Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich“.

Nicht nur die Verbände fragen: Ist das Nachverdichtung in der Innenstadt, am Rande der Heinz Nixdorf Aue, dem schutzwürdigem Biotop Paderaue? Muss das ausgerechnet hier sein? Und wie wird es dann auf den bisher noch unbebauten Flächen am Padersteinweg weiter gehen?

Bisher haben die Verbände viel Zustimmung in der Bevölkerung gefunden, wenn sie sagen, hier werde das grundsätzlich sinnvolle planerische Prinzip, Innenentwicklung gehe vor Außenentwicklung zu Gunsten von Investoreninteressen missbraucht.

Dagegen können die Bürger bis zum 28. März bei der Stadtverwaltung Einspruch erheben.

 

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