Bundestag entscheidet über "Fracking-Ermöglichungsgesetz"

Nach mehrfacher Verschiebung in den letzten zwei Jahren soll der Bundestag nun in der 39. KW ab dem 21. September  über ein "Fracking-Ermöglichungsgesetz" abstimmen. Pro grün wendet sich in einem Offenen Brief in Plakatform an die  Bundeskanzlerin und unsere heimischen  Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann (CDU) und Burckhardt Bienert (SPD) und fordert sie auf, dieser Gesetzesvorlage nicht zuzustimmen: Fracking zur Förderung  von Erdöl und Erdgas muss im  Bundesberggesetz ohne Wenn und Aber verboten werden!

Unser pro grün Mitglied Carsten Schmitt hat für den  Bundesweiten Verbund von  Bürgerinitiativen gegen Fracking (www.gegen-gasbohren.de) dieses Plakat entworfen, das bundesweite Anerkennung und Verbreitung findet. Es kann auch als Anzeige in Zeitungen verwendet werden. 

Bundesweit wird folgende Version des Plakats/der Anzeige verwandt:

Sie kann hier heruntegeladen werden: Plakat

Pro grün unterstützt lokale Landwirtschaft

Im Rahmen des öffentlichen Monatstreffs  informierte pro grün am 10. Februar 2015 über verschiedene Möglichkeiten der Direktvermarktung von ökologischen Produkten.

ObstGemuese-Kiste © Björn EwersDas Interesse der Gäste war vornehmlich auf die Abokiste bezogen. Daneben informierte pro grün Vorsitzender Dieter Dubisch über SoLaWi, ein neues Projekt der Solidarischen Landwirtschaft. Näheres zu SoLaWi wird in einem Pressebeitrag weiter unten erklärt.

Regionale Abokistenanbieter:

Lieferservice für ökologische Erzeugnisse
(Uli Bentler)
Die Bioland-Gärtnerei wurde 1988 von Uli Bentler gegründet und verfügt inzwischen über ca.1,5 Hektar Anbaufläche. Die Schwerpunkte liegen auf einem vielfältigen Gemüse- und Kräuteranbau. Seit 1996 wird auch ein Lieferservice für ökologische Erzeugnisse angeboten.

Ebenso wie Uli Bentler  (siehe unten) sind auch die Schloss Hamborner mit einem Marktstand sowohl auf dem Paderborner Wochenmarkt (Mi+Sa) als auch auf dem Paderborner Palavermarkt (Freitags 14 - 18 Uhr) vertreten.

Das Besondere an der Ökokiste Schloss Hamborn sind die Hamborner Produkte: Denn die Ökokiste Schloss Hamborn gehört zur Hofgut Schloss Hamborn gGmbH, die die älteste biologisch-dynamische Landwirtschaft des Landes NRW betreibt. Dort werden die Erzeugnisse der Landwirtschaft in Bäckerei, Fleischerei und Käserei auf handwerkliche Art und Weise zu einzigartigen hochwertigen Lebensmitteln in Demeter Qualität weiter verarbeitet. Eine weitere Besonderheit der Hofgut Schloss Hamborn gGmbH ist, dass sie als Integrationsunternehmen einen sozialen Ansatz verfolgt, d. h. ungefähr die Hälfte der Mitarbeiter sind Menschen mit einer Schwerbehinderung. Ziel ist es, diesen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten und für sie einen dauerhaften Arbeitsplatz zu schaffen. Es wird mit behinderten Menschen in einer humanen Arbeitswelt Hand in Hand gearbeitet, um ihnen die Teilnahme an sozialen und gesellschaftlichen Aktivitäten zu ermöglichen.

Unter folgenden LINKs können Sie sich über die Abokiste in der Region informieren:

Uli Bentler: www.lieferservice-naturkost.de

Schloß Hamborn: www.oekokiste-schlosshamborn.de

Röllingsen: www.gaertnerhof-roellingsen.de


Presseerklärung zur Information über SoLaWi :

Nachdem am 17. Januar 50.000 Menschen unter dem Motto „Wir haben es satt“ gegen die industrielle Agrarwirtschaft und gegen die Massentierhaltung protestierten, möchte pro grün vor Ort konkrete Änderungen zum Kauf- und Konsumverhalten unterstützen.

Schon in der Vergangenheit hat sich pro grün immer wieder mit dem Thema einer Direktvermarktung beschäftigt wie z. B. 1984 mit der Gründung einer Erzeuger-Verbraucher Gemeinschaft, aus der später beispielsweise der Bio-Wochenmarkt in Wewer entstanden ist. Der Paderborner Palavermarkt wurde von pro grün jahrelang mit organisiert. Auch Formen des Gemüsekisten-Abos wurden von pro grün vorgestellt und durchgeführt.

Ein neuer Ansatz der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft heißt SoLaWi. „Wir finden diesen Ansatz sehr interessant und möchten darüber informieren“, so pro grün-Sprecher Dieter Dubisch in einer Presseerklärung.

Beim Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“ schließen sich VerbraucherInnen und ErzeugerInnen direkt zusammen. Nicht die Lebensmittel allein, sondern die Landwirtschaft als ganzes steht im Mittelpunkt. Bei diesem System bleibt der Handel außen vor und damit auch unnötige Handelsspannen, lange Transportwege und Verpackungsmüll.

Mit einem monatlichen Beitrag übernehmen die VerbraucherInnen die Kosten für die Herstellung von Gemüse, Obst etc. und erhalten im Gegenzug sämtliche Produkte, die ihr Hof herstellt. Sie tragen einen Teil der Verantwortung mit, damit die Existenz des Betriebes auf Dauer gesichert bleiben kann.
Auf dem Vauß-Hof in Scharmede gibt es eine Initiative, die eine solche solidarische Landwirtschaft in unserer Region einführen möchte. Ihr Anliegen ist es im Anbaujahr 2016 den Anbau von frischem Bio-Gemüse zu starten und damit eine vielfältige bäuerliche Landwirtschaft in der Region wieder einzuführen.  „Wir würden dieses Konzept gerne unterstützen“, sagt Barbara Leiße von pro grün.

Zu einer ersten Informationsveranstaltung lädt die Initiative zum 26. Februar 2015 auf dem Vauß-Hof ein und in Zusammenarbeit mit dem ADFC organisiert pro grün für den 9.5.2015 eine Radtour zum Vauß-Hof. Details über die Tour werden zeitnah über die Presse veröffentlicht.

Weitere Informationen zu diesem Konzept und über das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft:  

www.solidarische-landwirtschaft.org.

Beim nächsten pro grün Monatstreffen, am 10. Februar 2015 werden auch andere Formen der lokalen Direktvermarktung, wie Biogemüsekisten-Abo vorgestellt.
Das Treffen ist für Interessierte offen und findet jeden 2. Dienstag im Monat im
Forum Ferdinandstrasse um 20 Uhr in der Ferdinandstr. 17 statt.


 

Kreis Paderborn wird fracking-frei

Pro grün stellte im Namen der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände bei der Bezirksregierung in Arnsberg, Bergbehörde für NRW, per e-mail eine Anfrage, ob der Rechteinhaber Falke Hydrocarbons GmbH/BNK bereits einen Antrag auf Verlängerung der Aufsuchungserlaubnis für die beiden Aufsuchungsfelder FALKE und ADLER gestellt habe, da die Erlaubnis für die beiden Felder im November bzw. Dezember ausläuft.

Überraschenderweise erhielten wir schon am nächsten Tag (11.9.14) die Antwort, dass Falke Hydrocarbons über seine Kanzlei einen Antrag auf Aufhebung der
Aufsuchungserlaubnis für diese beiden Felder sowie für das Feld FALKE-SOUTH gestellt hat.

Das bedeutet, dass nach Genehmigung dieses Antrags Paderborn und seine Umgebung fracking-frei sein wird!

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Neuer Standort für Kräuter vom Tatort Kunst

Pro grün hat die vom Tatort Kunst "Hortus Oblitus" an der Marktkirche erhaltenen Kräuter im Mitmachgarten eingepflanzt.

 

 

Dafür haben wir mit Hilfe von Transition-Town aus einer alten zusammengebrochenen Hartholzbank ein hundepinkelsicheres Hochbeet gebaut.

 

 

 

Die Pflanzschilder sind aus Hartplastikverpackungen, mit Edding beschriftet. 

 

 

Neues von der Warburger Straße

Pressemitteilung von pro grün am 9.9.14 von Fritz Buhr:

942 Unterschriften für den Erhalt des Wäldchens an der Mariengrundschule - Studentenwohnheim an der Warburger Straße im Bauausschuss von der Tagesordnung genommen

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